Grünes Wandsbek - Oliver Schweim

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Grüne Erfolge in Wandsbek

In der letzten Legislaturperiode waren die GRÜNEN im Hamburger Bezirk Wandsbek erstmalig in einer Koalition mit der SPD. Wir konnten dabei die ersten grünen Akzente im Bezirk setzen. Ich möchte hier einige dieser grünen Beispiele aufzeigen:

1. Erneuerbare Energien nutzen

Im Beitrag "Erneuerbare Energien für Wandsbek" beschreibe ich die enorme Bedeutung der erneuerbaren Energien gegen den Klimawandel und für eine zukünftige Energiesicherung. Im Rahmen der Stadtplanung ist es uns GRÜNEN gelungen in Wandsbek erstmalig den Bau von Anlagen zur Gewinnung von erneuerbaren Energien in einem Bebauungsplan festzusetzen (Bebauungsplan "Farmsen-Berne 36"). Dadurch ist gesichert, dass bestimmte Bauvorhaben in diesem Plangebiet mit solchen Anlagen errichtet werden.

2. Weniger Fächenversiegelung

Ein wichtiges Thema für den Grundwasserhaushalt und auch für viele Tier- und Pflanzenarten sind unversiegelte Flächen. Jede asphaltierte oder mit Platten ausgelegte Fläche zerstört die Lebensgrundlage für Pflanzen, Insekten und Tiere und verhindert das Eindringen von Regenwasser in den Boden. Die Folgen bei den wegen des Klimawandels zunehmenden Starkregenereignissen sind schon spürbar.
Bei der Bauleitplanung in der Stadtentwicklung ist es uns GRÜNEN gelungen in der letzten Legislaturperiode für eine Trendwende zu sorgen (z.B. "Lemsahl-Mellingstedt 19", "Rahlstedt 127", "Farmsen-Berne 36", "Farmsen-Berne 37/Tonndorf 34")

3. Gründächer & Wandbegrünung

Die Ausstattung von Flachdächern mit einem "Gründach" und die Wandbegrünung tragen erheblich zu einem verbesserten Stadtklima bei und helfen bei der Kühlung der Innenstädte. Auch tragen gerade Gründächer dazu bei, dass die Regensiele bei Starkregenereignissen nicht schlagartig große Wassermassen aufnehmen müssen und dadurch überlaufen. So können größere Schäden und Investitionskosten für die Sielerweiterung vermieden werden.

Wir konnten bewirken, dass in der überwiegenden Zahl der bearbeiteten Bebauungspläne eine Festsetzung zum Bau von Gründächern und zur Einrichtung von Wandbegrünungen getroffen wurde.

4. Neuanpflanzungen festsetzen

Wir konnten erwirken, dass in vielen neuen Bebauungsplänen festgesetzt wurde, dass bei Bauvorhaben eine festgesetzte Anzahl von einheimischen Laubbäumen gepflanzt werden muss (z.B. in den Bebauungsplänen "Bramfeld 64", "Wandsbek 75", "Farmsen-Berne 36")

5. Kleinstwindräder werden "salonfähig"

Erstmalig in ganz Hamburg wurde ein Kleinstwindrad durch unsere Unterstützung genehmigt. Um die Behörden zu überzeugen hat der Antragsteller auf unser Betreiben einem Probebetrieb zugestimmt. Die

Behörden wollten sicher gehen, dass durch das Windrad keine Lärm oder Schattenschlagemissionen ausgehen. Es hat sich gezeigt, dass Kleinstwindräder für das Stadtgebiet unbedenklich sind.

6. Kompaktere & energetischere Bauweisen

Bei der Aufstellung neuer Bebauungspläne für Hamburg-Wandsbek haben wir darauf geachtet, dass die Bauweisen kompakter und damit energiesparender erfolgen. Wo möglich haben wir auch bewirkt, dass die Gebäude nach Süden ausgerichtet werden, damit eine bessere Nutzung der Solarenergie ermöglicht wird (z.B. Bebauungsplan "Bredenbekkamp")

5. Mehr Bürgerbeteiligung

Das Thema Bürgerbeteiligung ist ein Grundbaustein grüner Politik. Wir GRÜNE setzen uns daher für Basisdemokratie und für eine umfassende Bürgerbeteiligung insbesondere bei großen Bauprojekten ein. Wir haben dafür gesorgt, dass in Wandsbek bei einigen Bebauungsplänen eine weit über das gesetzliche Vorgehen vorgeschriebene Bürgerbeteiligung erfolgt. Ein Beispiel hierfür ist die Bauleitplanung am "Bredenbekkamp", die erfolgreichen Gespräche mit der Anwohnerinitiative "Schützt das Wandsbeker Gehölz und die Struktur von Marienthal" und der "Initiative zum Erhalt der Matthias-Strenge-Siedlung".

6. Heimische Pflanzen statt Exoten

Palmen gehören in Deutschland nicht in die Natur. Daher sind sie auch keine Bäume für eine Fußgängerzone in Norddeutschland. Wir konnten zwar die Anpflanzung von Palmen in Hamburg-Rahlstedt nicht verhindern, haben aber deutlich gemacht, dass diese Idee weder ökologisch noch finanziell eine gute Idee ist. Dennoch wurde die Idee umgesetzt, mit dem Ergebnis, dass die Pflanzen eingegangen sind und auf unser Betreiben durch heimische Bäume ersetzt wurden.

Diese Posse hat es sogar in das Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler gebracht.

7. Einrichtung der Energieberatung

Durch einen Antrag der GRÜNEN gibt es im Bezirksamt in Hamburg-Wandsbek eine regelmäßige kostenlose Energieberatung. Durchgeführt wird diese vom EnergieBauZentrum Hamburg jeden ersten Dienstag im Monat von 8.00 bis 13.00 Uhr (siehe Informationen zur Bauprüfung am Ende der verlinkten Seite).