Kurz notiert

Bürgerschaftswahl 2015: GRÜNE in Hamburg nominieren Spitzenteam

Die Hamburger GRÜNEN haben auf ihrer Landesmitgliederversammlung am 27.09.2014 in Wilhelmsburg ihr Spitzenteam nominiert. Für den ersten Platz wurde wie erwartet Katharina Fegebank mit großer Mehrheit von 90,2% (184 von 204 Stimmen) nominiert. Katahrina Fegebank war als Parteivorsitzende und einzige Kandidatin unangefochten.

In ihrer Rede machte sie deutlich, dass die GRÜNEN die einzige Partei im Kampf gegen den Klimawandel, gegen Fracking und gegen undemokratische Freihandelsabkommen ist.

Der Zweite im Spitzenteam wird Jens Kerstan. Er konnte sich durch eine emotionale Rede in einer Kampfabstimmung gegenüber Till Steffen mit 131 von 258 Stimmen durchsetzen. Jens Kerstan bekräftigte dabei die Unterschiede grüner Politik zu dem was der Senat z.Zt. im Rathaus macht und setzt auch auf das Kernthema der Energiepolitik.


 

Danke

DANKE!!

Liebe Wählerinnen und Wähler,

aufgrund Ihrer Stimmen ziehe ich über die Bezirksliste über die Personenwahl in die Bezirksversammlung Hamburg-Wandsbek ein. Ich werde mich für eine Fortführung und den Ausbau grüner Politik in Wandsbek einsetzen.

Das Endergebnis für Hamburg-Wandsbek finden Sie hier: Link zum Endergebnis

Vielen Dank für Ihr Vertrauen!

"Schutzgemeinschaft Deutscher Wald" will 120 Schwarzerlen pflanzen

Die "Schutzgemeinschaft Deutscher Wald" will am 29.03.2014 zwischen 10 und 12 Uhr im Hamburger Bezirk Wandsbek in Rahlstedt am Schleemer Bach an der Landesgrenze zu Schleswig Holstein 120 Schwarzerlen pflanzen. Die Aktion zielt auf die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie ab, durch die eine Renaturierung von Fließgewässern erfolgen soll. Der Schleemer Bach wurde in der Vergangenheit durch den menschlichen Eingriff in ein monotones Gewässer verwandelt.

Schwarzerlen bieten mit ihren Wurzeln an der Uferböschung Fischen, Insekten und anderen Lebewesen einen Rückzugsraum. Außerdem wird durch die Bäume die Uferböschung stabilisiert. Sie kühlen den Bach im Sommer und verhindern mit ihrem Schatten das zu starke Wachstum der Wasserpflanzen. Erlen gelten durch das seit dem 20. Jahrhundert auftretende Erlensterben als gefährdet. Die Anpflanzung ist daher auch ein Beitrag zum Erhalt dieser Baumart.

Außerdem trägt die Anpflanzung der Bäume dazu bei, den zunehmenden Verlust von Bäumen im Bezirk Wandsbek zu kompensieren (siehe meinen vorherigen Beitrag in dieser Kategorie).

Die Schutzgemeinschaft "Deutscher Wald" braucht für die Pflanzaktion freiwillige Helfer. Wer mitmachen möchte, möge sich bitte unter 040/302 156 510 bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis zum 28. März anmelden. Der Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekannt gegeben. Gummistiefel oder festes Schuhwerk sind erforderlich.

Bäume: Droht Wandsbeks grüne Lunge zu verschwinden?

Wie eine kleine Anfrage von Martin Bill von den GRÜNEN ergeben hat, werden ausgerechnet in Wandsbek mehr Straßenbäume gefällt, als nachgepflanzt. Dieser Trend muss gestoppt werden!

Gerade Wandsbek hat mit seinem Baumbestand von 59.244 Straßenbäumen (Stand 2012) eine besondere Bedeutung für das Mikroklima der Stadt. Leider sorgt die Verwaltung nicht im ausreichenden Maße für die Nachpflanzung von Straßenbäumen. Wir konnten in der Vergangenheit in Wandsbek immer wieder Beispiele dieses Vorgehens erleben (u.a. bei der Neugestaltung der Schweriner Straße in Rahlstedt). Im gesamten Bezirk Wandsbek wurden 2012 908 Straßenbäume gefällt, aber nur 770 nachgepflanzt d.h. 138 Bäume wurden nicht ersetzt. Interessant ist auch, dass Wandsbek über die Fällgenehmigungen auf privaten Grundstücken gar keine Angaben machen kann. Andere Bezirke sind hier besser aufgestellt. Wobei die Zahlen dort auch erschreckend sind, da fast sämtliche Fällanträge auf privaten Grundstücken auch genehmigt wurden.

Auch fehlt es der Stadt an Kapazitäten die häufig ausgesprochene Pflicht zur Nachpflanzung bei privaten Fällungen zu kontrollieren.

 

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