Grünes Wandsbek - Oliver Schweim

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Rundgang für Barrierefreiheit in Eilbek

Die Arche Nova ist eine Einrichtung, die Menschen mit erworbenen Hirnschäden die Möglichkeit bietet im Rahmen ihrer Fähigkeiten selbstständig zu leben. Im Herzen von Eilbek im Hamburger Bezirk Wandsbek leben auf 4 Etagen jeweils 6 Bewohner in ihrem privaten Wohnbereich. Diese Menschen bewegen sich mit Unterstützung und auch eigenständig im Stadtteil jeweils mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen.

Einige Bewohner sind auf Rollstühle angewiesen, andere haben Schwierigkeiten beim Gehen und können auf unebenen Wegen leichter stürzen.

Ingo Freund (SPD) und ich haben uns mit Herrn Horstmann von der Arche Nova, einigen Bewohnern und Frau Böcker von raum + prozess zu einem Rundgang im Stadtteil getroffen. Wir wollten wissen welche Stellen in Eilbek für behinderte Menschen besondere Barrieren darstellen. Wir konnten feststellen, dass an mehreren Stellen eine Absenkung von Bordsteinen sinnvoll erscheint. Zwei Kreuzungen sind so unübersichtlich, dass es schon für nicht beeinträchtige Menschen schwer ist diese gefahrlos zu überqueren.

Abzweigung Coventstraße/Papenstraße (Link zur Karte):

   

An diesen beiden Kreuzungen kann eine Verbesserung nur durch größere bauliche Maßnahmen ermöglicht werden, die bei knappen Kassen immer schwer zu realisieren sind.
Wie uns die Bewohner berichten gibt es im Stadtteil in unmittelbarer Nähe der Arche Nova keine Arztpraxen mit barrierefreien Zugängen. Hier können Lösungen nur zusammen mit Investoren im Rahmen von Neubauvorhaben gefunden werden. Wir nehmen aber auch diese Hinweise mit.

Es gibt aber auch Punkte, die ggf. leichter umgesetzt werden können. Z.B. die Absenkung einiger Bordsteine.

Kreuzung Ritterstraße/Papenstraße (Link zur Karte):

 

Vielleicht lassen sich für diese Menschen einige Verbesserungen im Stadtteil erreichen.